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Infos zum Minitrampolin
| Auszug aus dem Buch 'Mini-Trampolin'
von Marion Grillparzer (erschienen im GU-Verlag 2004 - gibt's auch hier
im Shop). Veröffentlichung
mit freundlicher Genehmigung der Autorin - Nachdruck nicht gestattet.
Was braucht Fitness? Drei Dinge: ein gutes Trampolin - keines, das nach drei
Wochen Federn lässt; dazu das kleinste Fitness-Studio der Welt, ein
Flexband; und als Personal Coach eine Pulsuhr.
Welches Trampolin
darf‘s denn sein?
Auf den ersten Blick
sehen Mini-Tramps fast alle gleich aus. Sie bestehen aus einem
kreisförmigen, auf Stellfüßen gelagerten Stahlrahmen und einer
Sprungmatte, die mit Federn oder Bändern in den Rahmen gehängt wird.
Eigentlich ein simples Prinzip. Doch bevor Sie beim nächsten
Sonderangebot zuschlagen, sollten Sie sich ein bisschen mit diesem Gerät
auseinander setzen. Denn manche Mini-Tramps unterscheiden sich wie ein
S-Klasse-Mercedes und ein Opel Kadett. Im Preis und in der Qualität.
Um es gleich vorweg zu
sagen: Investieren Sie lieber ein bisschen mehr Geld und kaufen Sie sich
ein solides Trampolin. Hochwertige Geräte gibt es ab 150 Euro.
Es lohnt sich. Lassen
Sie lieber die Finger von Billiggeräten, die bis zu 98 Prozent aus
billigen Materialien bestehen. Wenn Sie Pech haben, erleben Sie mit
solchen Trampolinen bereits zwei Wochen nach dem Kauf Ihr erstes blaues
Wunder. Die Geräte verlieren an Elastizität. Das Hüpfen hat keinen
Effekt mehr, macht keinen Spaß mehr und kann sich auch negativ auf die
Gesundheit auswirken. Im Extremfall lösen sich die Sprungmatten von den
Federn. Und Sie knallen hart auf den Boden der Realität.
Wertvolle
Einkaufstipps -
Darauf sollten Sie
beim Kauf eines Mini-Trampolins achten:
Die Federn oder
Gummibänder: Gute Trampolin-Hersteller verwenden hochwertige
Spezialanfertigungen. Denn generell gilt: Je besser die Federqualität,
desto höher die Elastizität, desto größer der Spaß und desto geringer
die Belastung der Gelenke. Und: Je dicker die Federung, desto geringer
die Elastizität. Desto länger allerdings die Lebensdauer.
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Die ideale
Federstärke Ihres Trampolins hängt letztlich von Ihrem Körpergewicht
ab. Beachten Sie deshalb bitte die Hinweise des Herstellers. Ist ein
Trampolin nur für 80 Kilo ausgelegt, werden Sie mit 90 Kilo ziemlich
sicher beim Springen auf dem Boden landen. Das raubt Ihnen jede Freude
an der Sache.
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Für Rehapatienten
und Menschen mit Gelenk- oder Bandscheibenproblemen gibt es
Trampoline, deren Sprungmatten mit superelastischen Gummikabeln
aufgehängt sind. Die sind zwar nicht so effektiv im Muskel- und
Konditionstraining, aber schonender.
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Vergessen Sie nicht:
Federn und Gummikabel sind Verschleißteile. Das heißt, auch die beste
Feder oder das beste Gummikabel gibt irgendwann seinen Geist auf. Ist
aber nicht so schlimm. Ein Satz neuer Federn wird bei einem guten
MiniTramp frühestens nach zwei Jahren fällig. Den Wechsel machen Sie selbst. Geht
ganz einfach.
Die Sprungmatte besteht aus Polypropylen, Polyäthylen und Nylon. Leider besitzen nicht
alle Sprungmatten die gleiche Qualität. Es kommt auf die Herstellung an.
Die guten - mit Herstellergarantie - sind elastisch und haben eine
unbegrenzt lange Lebensdauer. Auch wenn Sie täglich hüpfen. Die
schlechten leiern aus und taugen nach einiger Zeit bestenfalls für den
Abtransport zum Sperrmüll.
Der Rahmen: Gucken Sie
unter die Rahmenabdeckung oder schauen Sie sich das Trampolin von unten
an. Nur dann können Sie sehen, ob die Federn blank, durch eingestanzte
Löcher, in den Rahmen gehängt sind. Oder ob die Aufhängung am Rahmen
durch Ösen oder, noch besser, durch Bügel verstärkt ist. Andernfalls
lässt allmählich die Spannung der Matte nach, scheuern die Federn und
machen den Rahmen mit der Zeit kaputt.
Die Stellfüße: Achten Sie darauf, dass die Füße abschraubbar sind. Dann lässt sich das
Trampolin besser transportieren und im Notfall hinter dem Schrank
verstecken. Gegen Aufpreis bekommen Sie von einigen Herstellern auch ein
Trampolin mit Klappbeinen. Der Vorteil: Sie können das Trampolin im
Handumdrehen hinter einer Tür verstauen, unter dem Bett oder im
Kofferraum Ihres Autos.
Wenn Sie einen
Senioren-Haltegriff anbringen wollen, dann sorgen Schraubfüße für
bessere Stabilität als Klappfüße.
Der Durchmesser: Liegt bei Mini-Tramps zwischen 87 und 120 Zentimeter. Letztlich müssen
Sie wissen, wie viel Platz Sie in Ihrer Wohnung für das Mini-Tramp
schaffen können. Je größer das Trampolin, desto weicher die Federung und
desto größer der Spaß.
Die Sicherheit: Ein
Mini-Trampolin ist sicher - solange Sie es nicht in ein unsicheres
Terrain stellen: neben eine scharfe Kante, eine Glasvitrine .. Und es
muss TÜV- und GS-geprüft sein.
Die Höhe: Gibt‘s auf
20- bis 40-Zentimeter-Beinen. Die niedrigeren sind sicherer. Wenn Sie
nicht mehr als 1,90 Meter messen, können Sie auch noch bei 2,30 Meter
Raumhöhe wippen. Allerdings sollten Sie dann keine großen Sprünge wagen
- die sind sowieso nur etwas für die kleinen Artisten unter uns.
Der Sommerspaß:
Haben Sie einen Garten und Kinder mit überschüssigen Energien? Dann ist
das große Freiluft-Trampolin (Durchmesser 1,90 bis 4,30 Meter) ideal für
die warme Jahreszeit. Auf ihm entdeckt die ganze Familie die gesamte
Dimension einer der ältesten Fun-Sportarten der Welt.
Der Schallschutz für hellhörige Wohnungen: Bauen Sie für jeden TrampolinFuß eine 15x15
cm große Schallschutzplatte aus 5 cm dickem Styropor mit einem Brettchen obendrauf.
Kleinstes
Fitness-Gerät der Welt: das Flexband
Zusammengefaltet so
groß wie eine Zigarettenschachtel, kann man es überallhin mitnehmen. Ein
Flexband ist der ideale Trainingspartner für die Muskeln. Und gemeinsam
mit dem Trampolin unübertrefflich. Das Flexband können Sie ohne
zusätzlichen Zeitaufwand gleich am Trampolin einsetzen. So wird Ihr
Oberkörper nicht neidisch auf Ihre strammen Hüpfbeine.
Vielseitig
einsetzbar: Flexbänder können Sie zum Fatburning, Fitness- und Figurtraining, für
die Haltungs- und Rückenschule einsetzen. Und das überall: zu Hause, im
Büro, auf Reisen. Mit cleveren Übungen können große Muskelgruppen
gleichzeitig trainiert werden, was die Trainingszeit minimiert. 10 bis
20 Minuten täglich reichen für Muskelaufbau, Straffen des Körpers,
Ankurbeln der Fettverbrennung. Durch Länger- oder Kürzerfassen des
Bandes kann man die Zugkraft individuell variieren, den Trainingseffekt
optimieren.
Die verschiedenen
Flexband-Stärken:
Ist es Ihnen wirklich ernst mit Ihrer Fitness? Dann gönnen Sie sich zwei
Flexbänder: ein leichtes und ein stärkeres, für die guten und die
schlechten Tage, für die Ausdauer und die Kraft - jeweils 2,20 Meter
lang. Damit Sie alle Übungen ohne Probleme machen können.
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Das Leichte
Flexband nehmen Sie, wenn Sie
Anfänger/-in sind und schwerpunktmäßig Ihre Ausdauer trainieren
wollen. Denn je leichter, desto länger können Sie »rupfen und zupfen«,
ohne gleich aus der Puste zu kommen und das Gefühl zu haben, dass
Ihnen die Arme abfallen. Außerdem verzeiht es eine schlampige
Bewegungsausführung besser als das starke Flexband.
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Das starke
Flexband ist für Fortgeschrittenere und alle, die gezielt Muskeln
aufbauen wollen. Das Band sollte aber auch nicht zu stark sein!
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